Tuesday 27. September 2016
14.06.2012

Ban Ki Moon erwartet konkreten Output von Rio+20

Die Erwartungen des UN Generalsekretärs an die Mitgliedsstaaten sind hoch.

Die einmalige Chance einen gemeinsamen "Fahrplan" zu einer nachhaltigeren Zukunft zu gestalten, sollte von allen Parteien/ Beteiligten so gut wie möglich genutzt werden.

Generationenübergreifende Veränderung

"Einmalig für diese Generation", nennt Ban Ki Moon die Rio+20 Konferenz, die vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien, stattfinden wird. Er erwarte von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, dass sie die Welt in eine Zukunft mit mehr Wohlstand und nachhaltigem Wachstum führen - "the future we want"- so der Titel der großen Nachhaltigkeitskonferenz, bei der über 2.000 TeilnehmerInnen erwartet werden.

 

Konkrete Erwartungen

Unter den konkreten Resultaten, die sich Ban Ki Moon erwartet, finden sich:

  • ein Fahrplan ("roadmap") zu einer green economy. Dazu braucht es internationale Zusammenarbeit, Investitionen und einen Austausch von Wissen und Technologien.
  • konkrete Sustainable Development Goals (SDGs). Diese sollen mit klaren sowie messbaren Zielen und Indikatoren versehen werden.
  • neue Partnerschaften zwischen der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft, um Veränderungen voranzutreiben sowie globale Unterstützung zu gewährleisten.

Was bisher geschah...

Im Vorfeld von Rio+20 wurde bereits einiges in Bewegung gesetzt. Auf riodiaologues.org nahmen über 10.000 Personen an einem globalen Brainstorming teil, um nach den "nachhaltigsten" Ideen zu suchen. Daraus formten sich 100 konkrete Empfehlungen an die Politik, von denen nun die wichtigsten mittels Onlinevoting gewählt werden können. Voten Sie mit!

 

Auch von Seiten der Unternehmen wurde bereits viel erarbeitet: Auf der offiziellen Seite der Rio+20-Konferenz konnten Unternehmen selbst Absichtserklärungen abgeben und konkrete Ziele nennen, welche sie - im Einklang mit den Ideen von Rio+20 - in Zukunft erreichen wollen. Wollen Sie noch ein Commitment abgeben?

 

Schließlich nahmen sich auch viele Organisationen Rio+20 als Anlass, um Publikationen zum Thema herauszubringen. UNEP publizierte den fünften Global Environmental Outlook, die FAO ein Maßnahmendokument genannt "Towards the future we want: End hunger and make the transition to sustainable agricultural and food systems". Die europäischen Global Compact-Netzwerke erstellten eine "European Best Practice Collection", die am 17. Juni im Rahmen des Global Compact Sustainability Forums in Rio vorgestellt und ab nächster Woche auf www.unglobalcompact.at veröffentlicht wird.

 

UN Global Compact Corporate Sustainability Forum

In der Woche vor der Rio+20 Konferenz organisiert der UN Global Compact das Corporate Sustainability Forum: Innovation and Collaboration for the Future We Want (15. - 18. Juni) und den Business Day am 19. Juni. Bei dem Sustainability Forum werden mehr als 2.000 TeilnehmerInnen erwartet, mit VertreterInnen von Unternehmen, Regierungen, der Zivilgesellschaft und Vereinten Nationen. Mehr Information unter www.compact4rio.org.

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