Montag 23. Oktober 2017
17.01.2017

Aktuelle Studie: Better Business, Better World

Nachhaltig Wirtschaften und neue Möglichkeiten wahrnehmen durch die Integration der Sustainable Development Goals in das Geschäftsmodell.

Die Business and Sustainable Development Commission (BSDC), ein Gremium aus WirtschaftsexpertInnen und UnternehmerInnen, wie Paul Polman (CEO Unilever), Lise Kingo (Executive Director UN Global Compact) oder Peter Bakker (Präsident WBCSD) veröffentlichte im Jänner 2017 die Studie „Better Business, Better World“. Die zentrale Aussage der Studie ist, dass die Ausrichtung des  Geschäftsmodells an den Sustainable Development Goals (SDGs) den idealen Rahmen bietet, um sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu wirtschaften und somit eine `better world` mitzugestalten.

Marktchancen für nachhaltige Unternehmen

Wie die Studie aufzeigt birgt das Erreichen der SDGs für Unternehmen ein sehr großes ökonomisches Potential. Allein in den Bereichen Ernährung und Landwirtschaft, Städte, Energie und Material sowie im Gesundheitssektor werden 12 Billionen US $ durch die Umsetzung der SDGs freigesetzt. Andere Schätzungen gehen sogar von bis zu 30 Billionen US $ aus. Diese Zahlen zeigen, dass Unternehmen durch innovatives nachhaltiges Handeln auch finanziell von dem Erreichen der SDGs profitieren können. Die größten Marktchancen liegen in den Bereichen

  • Mobilität (2020 mrd. US $)
  • Gesundheitsversorgung (1650 mrd. US $)
  • Energieeffizienz (1345 mrd. US $)
  • Saubere Energie (1200 mrd. US $)
  • Bezahlbares Wohnen (1080 mrd. US $)

Die Integration der SDGs bietet Unternehmen einerseits finanzielle Möglichkeiten und andererseits dienen sie als Leitfaden, um die globalen Herausforderungen, wie Klimawandel, soziale Ungleichheit und menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse zu lösen.

 

Handlungsfelder für Unternehmen

In der Studie der BSDC wurden unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten für Business Leaders ausfindig gemacht, wie sie eine `better world` mitgestalten können. Wichtig ist, dass Unternehmen die SDGs in ihr Geschäftsmodell integrieren und nach außen kommunizieren. Somit wecken sie das Interesse weiterer Unternehmen, was die Umsetzung eines nachhaltigen Wirtschaftsmodells beschleunigt. Besonderes Augenmerk liegt darauf, MitstreiterInnen aus dem eigenen Wirtschaftssektor ausfindig zu machen. Ein sektorübergreifendes Nachhaltigkeits-Commitment sowie die Selbstverpflichtung angemessene Preise für Human und Natural Ressources zu zahlen, dient dem Erreichen einer `better world` ebenso wie das Vorantreiben eines Finanzsystems, das langfristige und nachhaltige Investitionen unterstützt. Von grundlegender Bedeutung ist für Unternehmen, dass sie ihr nachhaltiges Handeln dafür nutzen gesellschaftliches Vertrauen zu stärken und dadurch eine langfristige License to Operate sicherstellen. Dies kann beispielsweise durch das Transparentmachen der Steuerzahlungen geschehen.

In der Studie wird darauf verwiesen, dass Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell in naher Zukunft an die SDGs anpassen, künftig höhere Marktchancen haben werden als solche die das nicht tun. Die Verfasser der Studie erwarten beispielsweise für die nächsten 5-15  Jahren politische Regulationsmaßnahmen, die nachhaltiges Wirtschaften weiter forcieren. Unternehmen die bereits heute nachhaltig Handeln werden somit zu First Movern, denen sich neue Marktchancen eröffnen.

 

Hier finden Sie die Vollversion der Better Business – Better World Studie der BSDC

https://respact.at/site/home

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http://businesscommission.org/

https://sustainabledevelopment.un.org/

 

 

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