Donnerstag 14. Dezember 2017
24.11.2017

CSR-Frühstück in Niederösterreich: Tue Gutes und rede darüber – aber wie?

Nachhaltigkeitsaktivitäten wirkungsvoll kommunizieren

Die Herausforderungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Kommunikation unternehmerischer Nachhaltigkeitsaktivitäten standen im Fokus des CSR-Frühstücks am 22. November 2017 bei den Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) in St. Pölten. Rund 50 TeilnehmerInnen, unter anderen MedienvertreterInnen wie Thomas Weber von BIORAMA, Roswitha Reisinger von BUSINESSART und Nachhaltigkeitsbeauftragte der Betriebe Markas, bellaflora, Gottwald, REWE, Egger, voestalpine und H&M nutzten die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen wie Nachhaltigkeitsaktivitäten wirkungsvoll kommuniziert werden können.

 

                               

Bild v.l.n.r.: Julia Huber (respACT), Roswitha Reisinger (BUSINESSART), Thomas Weber (BIORAMA), Doris Wallner-Bösmüller (Bösmüller Print Management), Birgit Aichinger (Vöslauer), Amina Stella Steiner (better), Anita Kiefer (NÖN) © Fotograf & Fee

 

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Den Auftakt eines spannenden Vormittages ganz im Zeichen von Nachhaltigkeitskommunikation machten Friedrich Dungl, Geschäftsführer des Niederösterreichischen Pressehauses, und Doris Wallner-Bösmüller, Geschäftsführerin von Bösmüller Print Management und langjähriges respACT-Mitgliedsunternehmen. Friedrich Dungl nahm in seinen Begrüßungsworten Bezug auf den Stellenwert der KMU’s und Familienbetriebe in Niederösterreich. Außerdem betonte er, dass Nachhaltigkeit nicht ausschließlich auf ökologische Themen reduziert werden sollte, sondern auch als umfassender Begriff der anhaltenden Wirtschaftlichkeit zu verstehen ist. Doris Wallner-Bösmüller gewährte den TeilnehmerInnen einen Einblick in die Maßnahmen und Erfahrungen ihres Unternehmens im Bereich der Nachhaltigkeitskommunikation. Durch den Vormittag leitete Anita Kiefer, Leiterin des Wirtschaftsressorts der Niederösterreichischen Nachrichten.

 

Beim anschließenden Panel lieferten Roswitha Reisinger (Herausgeberin BUSINESSART), Thomas Weber (Journalist und Herausgeber von BIORAMA), Birgit Aichinger (Leitung Marketing und Verkauf Inland bei Vöslauer) und Amina Stella Steiner (Bloggerin und Content Creator sowie Projektmanagerin bei better) Inputs über unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeitskommunikation. Diskutiert wurden unter anderem Must-haves mit denen nachhaltige Unternehmen bei Medien punkten können, Fehler, die es zu vermeiden gilt, die Auswahl der Inhalte und diverser Kanäle, die Kontaktaufnahme von Unternehmen mit Medien sowie die Nützlichkeit von Social Media, Blogs und Influencer Marketing.

 

Transparenz und Glaubwürdigkeit an erster Stelle!
Die Panel-TeilnehmerInnen waren sich einig, dass Transparenz und Glaubwürdigkeit bei einer erfolgreichen Nachhaltigkeitskommunikation an erster Stelle stehen. Ein besonders hoher Grad an Glaubwürdigkeit ist neben einem authentischen Auftreten (MitarbeiterInnen, Betriebsführungen, etc.) dann gegeben, wenn Nachhaltigkeitsziele- und maßnahmen in der Firmenstrategie verankert werden. Auch der Nachhaltigkeitsbericht liefert hilfreiche Hinweise für MedienvertreterInnen im Bezug auf die Transparenz und kann, so Amina Steiner, gleichzeitig der Fundus für die Kommunikation eines ganzen Jahres sein. Auch die Auseinandersetzung mit dem gewünschten Medium, die gezielte Kontaktaufnahme mit JournalistInnen sowie der Neuheitsgrad von Geschichten spielen eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Kommunikation.

 

Beim Frühstücks-Buffet mit regionalen Produkten war ausreichend Gelegenheit für angeregte Diskussionen unter den anwesenden MedienvertreterInnen und UnternehmerInnen.

 

In den anschließenden Workshops beschäftigten sich die TeilnehmerInnen in vier Kleingruppen eingehend mit unterschiedlichen Erfolgsfaktoren für eine wirkungsvolle Nachhaltigkeitskommunikation. Roswitha Reisinger widmete sich der Wesentlichkeitsmatrix und den SDGs (Sustainable Development Goals). Thomas Weber gab Tipps wie Unternehmen Nachhaltigkeitsthemen auch in klassischen Medien unterbringen können. Birgit Aichinger griff das Thema Integrierte Nachhaltigkeitskommunikation auf und Amina Stella Steiner gab Einblicke in die Vorzüge und möglichen Stolpersteine einer Influencer-Kampagne.

 

CSR-Initiativkreis für verantwortungsvolles Wirtschaften in Niederösterreich
Das CSR-Frühstück war Teil einer Veranstaltungsreihe des niederösterreichischen CSR-Initiativkreises. Der Initiativkreis bringt die CSR-AnsprechpartnerInnen von Land, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung sowie universitären Einrichtungen (FH Krems, FH Wieselburg) und relevanten CSR-Organisationen (CSR-Circle) mindestens zweimal jährlich an einen Tisch. Ziel ist es, verantwortungsvolles Wirtschaften in Niederösterreich zukunftsfähig zu gestalten. In diesem Rahmen werden Impulse und Maßnahmen gebündelt um die individuelle Weiterentwicklung von Unternehmen im Bereich CSR und Nachhaltigkeit zu unterstützen. Im Zuge des Frühstücks stellten einige VertreterInnen des Initiativkreises zukünftige Veranstaltungen vor. Bereits vermerkt werden kann etwa die Veranstaltung der FH Krems am 22. März 2018, welche sich dem Spannungsfeld Innovation und Nachhaltigkeit widmen wird.

 

Viel Interesse von Seiten der TeilnehmerInnen fand die abschließende Betriebsbesichtigung beim Gastgeber in der Druckerei des Niederösterreichischen Pressehauses, dem größten Medienhaus des Bundeslandes.

Die neue NFI-Richtlinie auf einem Blick

 

Die EU-Richtlinie 2014/95/EU verpflichtet Unternehmen ab 2017 dazu, nicht finanzielle Informationen vorzulegen.

 

                 

 

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