Donnerstag 27. April 2017
28.03.2017

Nachlese zum Webinar: Aktuelle Entwicklungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung

„Verpflichtendes Reporting (NaDiVeG) und die neuen GRI-Standards“

Das respACT-Webinar vom 28. März 2017 widmete sich den brandaktuellen Entwicklungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. respACT-Mitglieder und Interessierte erfuhren mehr über die Umsetzung des Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetzes (NaDiVeG) und die neuen GRI-Standards.

Verpflichtendes Reporting: Das NaDiVeG im Überblick

Nach einer kurzen Einführung von Ines Sturm, respACT, gab Georg Rogl, Senior Senior Manager bei EY einen Überblick über das Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG). Dieses ist seit 2017 gültig und verpflichtet große kapitalmarktorientieren Unternehmen mit mehr als 500 MitarbeiterInnen (u.a. börsennotierte Unternehmen, Versicherungen und Banken) zu einer erweiterten Berichterstattung. In Österreich sind ca. 120 Unternehmen von dem Gesetz betroffen. Vorzulegen sind demnach Informationen in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Die Informationen können entweder im Lagebericht oder alternativ in einem separaten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht werden.

 

Verpflichtende Anforderungen zum Umfang der nichtfinanziellen Erklärung bestehen nicht. Basis dafür, welche Belange zu berichten sind, ist die Wesentlichkeit für das Unternehmen. Herr Rogl wies auf die mögliche Anwendung internationaler anerkannter Rahmenwerke hin. Insbesondere wurden hierbei die Standards der Global Reporting Initiative GRI genannt.

 

Up-to-date bei den GRI-Standards

Die GRI-Standards sind ab 01.07.2018 umzusetzen und bieten Orientierung, um wesentliche Inhalte für den Bericht zu identifizieren. Viele der Prinzipien und Anforderungen wurden von GRI-G4 übernommen. Das neue Rahmenwerk kann für alle Organisationen herangezogen werden und ermöglicht durch den modularen Aufbau mehr Flexibilität und Transparenz. Das Set umfasst in Summe 33 Standards, mit drei allgemeinen (GRI 101, GRI 102 und GRI 103) und den verbleibenden themenspezifischen Standards. Die deutsche Übersetzung wird voraussichtlich ab Herbst 2017 zur Verfügung stehen. Mittlerweile existiert auch ein Dokument, dass die Anforderungen der NFI-Richtlinie mit den GRI-Standards verknüpft.

 

Die Fragesession im Anschluss an den Experten-Input und weitere wichtige Infos zu den neuen Trends in der Nachhaltigkeitsberichterstattung können respACT-Mitglieder im Intranet nachhören >>HIER.

Die neue NFI-Richtlinie auf einem Blick

 

Die EU-Richtlinie 2014/95/EU verpflichtet Unternehmen ab 2017 dazu, nicht finanzielle Informationen vorzulegen.

 

                 

 

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