Thursday 25. August 2016
20.03.2013

Österreichische Betriebe bekennen sich zu "Women's Empowerment Principles"

Veranstaltung von UN Women und UN Global Compact stößt auf reges Interesse

Unter dem Motto „Gleichstellung zahlt sich aus. Auch für Unternehmen.“ unterzeichneten am 19. März in den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Österreich neun Unternehmen die „Women‘s Empowerment Principles“ von UN Women und UN Global Compact.

„Grundsätze zur Stärkung der Frauen in Unternehmen“

 

Diese von UN Women und UN Global Compact ausgearbeiteten „Women’s Empowerment Principles“ (WEP) sind Grundsätze zur Führung eines Unternehmens, um Frauen am Arbeitsplatz, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gemeinschaft zu stärken. Sie bauen auf einem Sieben-Stufen-Modell auf, das Unternehmen bei der Einführung neuer Regelungen und Programme zur Stärkung der Frau unterstützt. Das erste österreichische Unternehmen, das sich zu den WEP bekannte, war die OMV im Jahr 2010.

 

Österreichische Unternehmen bekennen sich zu betrieblicher Frauenförderung

 

Durch die Unterzeichnung wurden die folgenden neun österreichischen Unternehmen Partner der WEP-Initiative der Vereinten Nationen und verpflichteten sich damit auch auf internationaler Ebene zur Frauenförderung:

  • ASFINAG
  • FH Wien
  • Infineon Technologies Austria
  • Microsoft Österreich
  • Oesterreichische Kontrollbank
  • ORF Landesstudio Wien
  • Österreichische Post
  • Simacek Facility Management Group
  • technosert electronic

Frauenförderung als business case

 

Im Zuge der Veranstaltung erfuhren österreichische Unternehmen, wie auf betrieblicher Ebene die Förderung von Frauen gelingen und zu einem erfolgreichen Teil ihrer CSR-Strategie werden kann. Die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, Mag.a Anna Maria Hochhauser, und Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek begrüßten die TeilnehmerInnen.

 

 

Dass sich Frauenförderung aus Unternehmenssicht auch wirtschaftlich auszahlt und somit einen „business case“ darstellt, betonte Ursula Simacek, CEO der SIMACEK Facility Management Group GmbH und Präsidentin der CSR-Unternehmensplattform respACT: „Um für sich und die Gesellschaft einen Mehrwert zu schaffen, sind Unternehmen gefordert, strategische Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft zu finden. Die Integration von Frauenförderung in die Unternehmensstrategie nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Die Ausrichtung des Kerngeschäfts nach sozialen und ökologischen Aspekten bietet Innovationspotential und trägt zu einem Wettbewerbsvorteil bei.“

 

Dies bestätigten auch Barbara Kellner (Consultant bei Deloitte Österreich) sowie Johannes Gschwandtner (Geschäftsführer von technosert electronic) in ihren Vorträgen.

 

Nähere Informationen zu den "Women's Empowerment Principles" finden Sie hier.

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