Samstag 3. Dezember 2016

Philips Austria GmbH

Unternehmenssitz: Wien
Größe: Groß
Sparte: Information und Consulting
www.philips.at

Kurzdarstellung Ihres Unternehmens

Royal Philips mit Hauptsitz in den Niederlanden, ist ein Unternehmen, das auf Gesundheit und Wohlbefinden ausgerichtet ist. Im Fokus steht die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen mit innovativen Lösungen aus den Bereichen Healthcare, Consumer Lifestyle und Lighting. Philips beschäftigt etwa 115.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte in 2013 einen Umsatz von 23,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört zu den Marktführern in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin, Gesundheitsversorgung für zuhause sowie energieeffizienten Lichtlösungen. Außerdem ist Philips einer der führenden Anbieter im Bereich Mundhygiene sowie bei Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer. Mehr über Philips im Internet: www.philips.at   


Was bedeutet CSR/Nachhaltige Entwicklung für Ihr Unternehmen

Philips bringt seit langer Zeit die drei Messgrößen - wirtschaftliches Wachstum, hohe Umweltstandards und soziale Gerechtigkeit - miteinander in Einklang. 1914 gründeten die Unternehmer Anton und Gerard Philips im niederländischen Eindhoven das erste Philips Forschungslabor. Unter der Leitung des renommierten Physikers Dr. Gilles Holst wurde sich im „Natuurkundig Laboratorium (NatLab)“ zunächst auf die Entwicklung neuer Lichtquellen und Funktechnik und Elektronik konzentriert. Bereits damals sahen sie Nachhaltigkeit als unverzichtbaren Teil der Geschäftstätigkeit an. Der Mensch und seine Bedürfnisse standen immer im Mittelpunkt. Heute – 100 Jahre später – sind wir in der einzigartigen Position, mit unseren Produkten & Services, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern.

 

Wir haben immer daran gearbeitet, unser Wissen zu erweitern und ein Bewusstsein für die Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen zu schaffen. Entsprechend unserer Philosophie der ständigen Verbesserung bauen wir darauf weiter auf. Wir legen großen Wert auf einen kontinuierlichen und offenen Dialog mit unseren Interessensgruppen, einen optimierten Lieferprozess bis hin zu einer Verbesserung der Umweltfreundlichkeit unserer Produkte. Daher ist auch der Nachhaltigkeitsbericht ein integraler Bestandteil des Geschäftsberichts 2013.


Aktivitäten und Maßnahmen im Bereich CSR und Nachhaltigkeit

Bei Philips setzen wir uns für eine gesündere und nachhaltigere Welt durch Innovationen ein. Bis zum Jahr 2025 möchten wir die Lebensqualität von jährlich 3 Milliarden Menschen verbessern. Zu Erreichung dieses Ziels verfolgen wir einen zweidimensionalen Ansatz: 1 Die soziale Dimension – mit unseren Produkten und Lösungen zur gesundheitlichen Vorsorge (Well-Being) und zur medizinischen Versorgung (Behandlung). 2 Die ökologische Dimension – mit unseren Grünen Produkte, welche hinsichtlich Energieeffizienz, Verpackung, Gefahrstoffe, Gewicht, Recycling oder Nutzungsdauer führend sind. Zum heutigen Zeitpunkt verbessert Philips die Lebensqualität von 1,7 Milliarden Menschen.

 

„Green products“
Unser Umsatz mit grünen Produkten ist im Jahr 2013 auf 11,8 Milliarden Euro bzw. auf 51 Prozent des Gesamtumsatzes gestiegen. Damit haben wir eines der Kernziele unseres Nachhaltigkeitsprogramm EcoVision bereits zwei Jahre vor der Zeit erreicht. „Grün“ sind all solche Produkte, die sich in mindestens einem der Aspekte Energieeffizienz, recycelte Materialien, Gefahrenstoffe, Gewicht, Lebensdauer und Verpackung wesentlich vom Vorgängermodell oder vom Industriestandard abheben.

Im Bereich der Elektrohausgeräte haben wir den Einsatz von recycelten Materialien erfolgreich ausgebaut: So wurden 2013 bereits über 330 Tonnen an aufbereitetem Kunststoff in Staubsaugern und fast 250 Tonnen in Bügeleisen verwendet. Beispielsweise enthalten die Staubsauger der Reihe Performer bereits heute bis zu 1,72 kg recycelter Kunststoffe pro Gerät. Insgesamt ist die Verwendung recycelter Kunststoffe in Neugeräten seit 2010 von 33 Tonnen auf 623 Tonnen auf das mehr als Achtzehnfache gestiegen. Bis zum Jahr 2015 soll die Nutzung recycelter Kunststoffe in neuen Produkten auf 3500 Tonnen kontinuierlich weiter erhöht werden.

Ein weiteres Ziel im Bereich Consumer Lifestyle ist der freiwillige Verzicht auf Gefahrenstoffe wie Polyvinylchlorid (PVC) und bromierte Flammhemmer (BFR). Die Hälfte aller verkauften Geräte in 2013 war frei von solchen Substanzen. Mehr als 80 Prozent der Rasierer und Trimmer waren gänzlich frei von PVC und BFR. 

 

Philips Schülerfonds der Caritas

Philips leistet finanzielle Soforthilfe für sozial benachteiligte Schüler: 113.000 Kinder gelten in Österreich als arm. Oft reicht das Geld nicht für eine Schultasche, für passende Turnschuhe, für Sprachkurse oder gesundheitliche Hilfsmittel, um die ersten neun Schulstufen zu meistern. Der Philips Schülerfonds der Caritas leistet finanzielle Soforthilfe für sozial benachteiligte Pflichtschulkinder in ganz Österreich.

"Schon Kleinigkeiten können Wunder bewirken und das Leben besser machen. Das haben schon die Gründer Frederik und Gerard Philips so gesehen, und das ist unsere Einstellung auch heute. Wir wollen einen Beitrag leisten, damit benachteiligte Kinder in Österreich einen guten Grundschulabschluss erreichen, eine wichtige Basis für ein erfolgreiches Leben.", erläutert Generaldirektor Robert Körbler die Motivation von Philips.


Der Fonds wird unter der Schirmherrschaft von Präsident Michael Landau in der Caritas verwaltet. Die Sozialarbeiter in den Caritas-Familienberatungsstellen in allen neun Bundesländern können unter Einhaltung der Fondskriterien Kindern im Pflichtschulalter (6-15 Jahre) rasch und unbürokratisch helfen. Rasche Hilfe ist doppelte Hilfe!

Mütter und Väter, die für Ihre Kinder Hilfe aus dem Fonds in Anspruch nehmen möchten, wenden sich an die Caritas Familienberatungsstellen (in allen Bundesländern).

Jeder aus dem Fonds unterstützte Schüler erhält auch einen Philips Zukunftsvoucher, mit dem ihm Philips nach Abschluss der neunten Schulstufe Hilfe anbietet - sei es bei der Suche nach einer Lehrstelle oder einem Ferialjob oder einer Unterstützung für die Diplom- oder Dissertationsarbeit. Seit der Gründung des Fonds im Herbst 2003 konnte bereits fast 6.000 Kindern geholfen werden.


Weitere Angaben


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